Interreligiöse Wochen in allen Deutschförderkursen
Was glaube ich und was glauben meine Mitschüler?
Diese Frage versuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschförderkurse aus den Hauptschulen Ursula Kuhr, Paul Humburg, Rendsburgerplatz und Hachenburgerstraße im Rahmen einer Interreligiösen Woche zu beantworten.
In den einzelnen Projektwochen besuchten die Teilnehmer unterschiedliche Glaubenseinrichtungen in Köln. Für viele Jugendliche war es das erste Mal, dass sie nach verlassen ihrer Heimat wieder ein Gebäude, in dem sie ihren Glauben leben können, besuchen konnten. Neben den ihnen vertrauten Gebäuden, Glaubensinhalten, Handlungen und Riten erfuhren die Teilnehmer eine Menge über die Religionen ihrer Mitschüler.
Am Ende der erlebnisreichen Exkursionen wurden die Eindrücke und Erkenntnisse der Teilnehmer diskutiert und für die Präsentationen für die Abschlussfeier visualisiert. An dieser Stelle wurden nicht nur viele Unterschiedliche, sondern auch viele Gemeinsamkeiten deutlich. Ein respektvoller Umgang mit den unterschiedlichen Religionen ist für alle Schüler im Laufe der Woche immer wichtiger geworden. Auch das die unterschiedlichen Religionen viele Gemeinsamkeiten haben und dies zu einem verbinden Element werden kann ist in den Tagen der Interreligiösen Woche den Schülern bewusst geworden.
Am Ende der Woche präsentierten die Schüler bei der Abschlussfeier ihre Ergebnisse ihren Eltern und den Schulleitungen.
Als einen großer Erfolg und Gewinn wurden die Interreligiösen Wochen von den Mitarbeitern des Jugendmigrationsdienstes bewertet. Die positiven Erlebnisse wirkten meist noch längere Zeit nach den Projekten und auf das Sozialverhalten der Schüler hatten sie einen positiven Einfluss.
Das Projekt wurde in Kooperation zwischen dem Katholischen Bildungswerk Köln, dem Jugendmigrationsdienst Köln und den Projektschulen durchgeführt und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
JMD&Schule Team ging ins Methodentraining
Anfang November trafen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs JMD&Schule, um neue Methoden der Deutschförderung und der Berufsorientierung auszuprobieren und für den Schulalltag zu testen. Ein Vorbereitungsteam stellte hierfür ein großes Angebot an unterschiedlichen Methoden zusammen.
Bei dieser internen Fortbildung nahmen auch die 16 Schülerhelfer teil, die die Deutschförderkurse ehrenamtlich einmal in der Woche unterstützen. Hierfür wurden die Schüler von den Schulleitungen von den letzten beiden Schulstunden freigestellt.
Neben den Erfahrungen und Anregungen, sowie vielen positiven Erlebnissen aus dem Methodentraining nahm jedes Schulteam eine Spielekartei, eine Deutschfördermethoden Box und eine Methodensammlung für die Berufsorientierung mit. Seit November werden die Methoden erfolgreich in den Kurse angewandt und unterstützen somit die Förderung der Teilnehmer.
Der Wanderpokal ging in den Kölner Norden
Kurz vor den Herbstferien trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschförderkurse am Helmholtzplatz zum gemeinsamen Fußballturnier.
Beim ersten JMD Fußballturnier mussten alle Mannschaften gegeneinander antreten, damit am Ende des Turniers der eindeutige Gewinner ermittelt werden konnte.
Während die Mannschaften aus der Ursula Kuhr Schule und der Hachenburgerstaße um den Turniersieg fair kämpften, vergnügten sich die anderen Teilnehmer bereits mit den Angeboten des Rahmenprogrammes und ließen sich z.B. tätowieren oder spielten Kicker.
Am Ende des Tages war die Freude beim Team der UKS groß, denn die Jugendlichen aus dem Deutschförderkurs konnten auch das letzte Spiel für sich entscheiden und holten den Wanderpokal in ihre Schule.






























