Das KJW-Stipendium ist ein Stipendienprogramm für junge Menschen, die sich politisch für die katholische Jugendarbeit engagieren. Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen steht jungen Menschen neben Ausbildung und Studium immer weniger und kürzer Zeit für ein jugendpolitisches Engagement zur Verfügung. Das KJW-Stipendium will Freiräume schaffen, um so das jugend-, kirchen- und kommunalpolitische Engagement junger Menschen im Kontext katholischer Jugendverbandsarbeit zu fördern.

 

Wer organisiert das Stipendium?

Träger des Stipendiums sind die Katholischen Jugendwerke Köln e.V. (KJW Köln), ein traditionsreicher freier Träger der Jugendhilfe und Jugendpastoral in der Stadt Köln. Die KJW Köln arbeiten aktiv an der Erfüllung des kirchlichen Auftrags mit, jungen Menschen zukunftsorientierte Perspektiven für ihr Leben in Freizeit, Ausbildung und Beruf zu ermöglichen und ermutigen sie zur Mitgestaltung in Kirche und Gesellschaft. Dies gelingt durch Unterstützung von in der Jugendverbandsarbeit engagierten jungen Menschen und der Förderung von Jugendprojekten.

 

Wen fördert das KJW-Stipendium?

Das Stipendium fördert junge Menschen in Ausbildung oder Studium, die sich dauerhaft jugend-, kirchen- bzw. kommunalpolitisch für die katholische Jugendverbandsarbeit in der Stadt Köln (BDKJ) engagieren wollen und dem christlichen Glauben offen gegenüberstehen.

 

Worin besteht das Stipendium?

Das Stipendium besteht aus drei Säulen.

Die erste Säule ist die finanzielle Förderung der StipendiatInnen mit monatlich 300 €. Dies soll dazu beitragen, dass die StipendiatInnen neben Ausbildung oder Studium keiner Erwerbsarbeit nachgehen müssen, sondern sich in der Jugendverbandsarbeit engagieren können.

Doch das Stipendium geht über eine finanzielle Förderung hinaus. Hinzu kommen verschiedene Qualifizierungsangebote – ausgerichtet auf den individuellen Bedarf für ehrenamtliche jugendpolitische Vertretungsarbeit.

Aufgerundet wird das Stipendium von einem Mentoringprogramm für die Vernetzung und regelmäßige Begleitung durch Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft.

 

Was wird von den StipendiatInnen erwartet?

Von unseren StipendiatInnen wird erwartet, dass sie aktiv am Seminar- und Mentoringprogramm teilnehmen und sich während der Zeit ihres Stipendiums aktiv und nachhaltig in Kirche, Gesellschaft und Politik für die katholische Jugendarbeit engagieren.

 

 Wie erfolgt die Bewerbung?

Interessierte senden ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 1. Oktober 2016 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

In den Bewerbungsunterlagen sollte Folgendes enthalten sein: Motivationsschreiben (Umfang ca. zwei Seiten) und ein ausführlicher Lebenslauf mit Angaben zum bisherigen gesellschaftlichen Engagement, Zeugnisse aus Schule, Ausbildung, Studium.

Nach Sichtung der Unterlagen erfolgt auf Einladung ein Bewerbungsgespräch und im November 2016 eine Zusage an die ausgewählten StipendiatInnen.

Die Auswahl der StipendiatInnen erfolgt auf Grundlage der Unterlagen und des Gespräches durch einen Ausschuss, der aus dem BDKJ-Präses, einem Vorstandsmitglied der KJW, bedeutenden StifterInnen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens besteht.

 

Wie lange dauert die Förderung?

Das Stipendienprogramm – einschließlich des Seminarprogramms – ist auf zwei Jahre angelegt. Die Förderung der ausgewählten StipendiatInnen beginnt zum 1. Dezember 2016.

Um möglichst vielen jungen Menschen eine Förderung zu ermöglichen, ist eine erneute Bewerbung nicht möglich.

 

Wer finanziert das Stipendium?

Das Stipendium wird komplett aus Spenden finanziert und ist deshalb auf SpenderInnen und MultiplikatorInnen angewiesen. Eine Mitwirkung bei der Gestaltung des Stipendiums und des damit verbundenen Programms ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Die Kosten pro Stipendium betragen monatlich 500 €. Diese Summe beinhaltet 300 € finanzielle Unterstützung, zzgl. Kosten für Seminare, Mentoring, Betreuung des Stipendienprogramms. Bei einer Förderungsdauer von zwei Jahren besteht pro StipendiatIn also ein Finanzierungsbedarf von insgesamt 12.000 €. Die Vergabe mehrerer paralleler Stipendien wird angestrebt, ist jedoch ebenfalls vom Spendeneingang abhängig.